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Probier‘ mal was Neues – Hagebuttenmarmelade

Wer mich kennt, weiß, dass ich täglich meine Ration Marmelade oder Gelee zum Frühstück brauche. Und wer mich nicht kennt, hat es bestimmt schon gemerkt, da ich hier auf dem Blog schon einige Male über Marmelade oder Gelee geschrieben habe. Hier zum Beispiel. Oder hier. Und hier auch.

Natürlich probiere ich ab und zu auch gerne mal was Neues aus. Und da nur einige Meter von unserem Häuschen zwei Hagebuttenbüsche stehen und die Hagebutten mich jeden Tag schon morgens auf dem Weg zur Arbeit angelächelt haben, habe ich kurzerhand letzte Woche einen Beutel und eine Schere (wer weiß, ob ich nicht noch was finden würde auf dem Weg) eingepackt  und bin mit dem Söhnchen losgelaufen, um Hagebutten zu ernten.

Sie lassen sich tatsächlich sehr leicht abpflücken und wir haben erst mal eine kleinere Ration eingepackt. Ich musste ja auch erst mal sehen, wie sie sich verarbeiten lassen.

Und tatsächlich, es ist gar nicht so viel Aufwand:

Erst die Hagebutten waschen und die scharzen Enden abschneiden. Dann werden die Hagebutten mit etwas Wasser übergossen und eine Stunde im geschlossenen Topf gekocht, bis sie weich sind. Ab und zu muss gegebenenfalls etwas Wasser nachgegossen werden.

Sobald die Hagebutten weich sind, wird alles durch ein Sieb geschüttet und mit dem Löffel abgestrichen, bis am Ende so gut wie nur noch Haut und Kerne übrig sind.

Der Hagebuttensaft und das ausgequetschte Fruchtfleisch wird nun abgemessen bzw. abgewogen und mit entsprechend Gelierzucker aufgekocht und in Einmachgläser abgefüllt. Wie immer natürlich heiß verschließen und sofort umdrehen, damit sie sich von innen gut verschließen.

Achja, natürlich haben wir die Schere bei unserem kleinen Herbstspaziergang noch gebraucht: Wir haben noch Kastanien gesammelt, Gräser abgeschnitten und ein paar schöne Blätter mit nach Hause genommen.

Die Kastanien, oder vielmehr die Schalen davon, sind übrigens für mein nächstes DIY eingeplant – also seid gespannt.

So und nun seid ihr dran: Probiert mal was Neues! Oder macht einfach die Hagebuttenmarmelade (die übrigens vom Söhnchen liebevoll Hagelade genannt wird) nach 🙂

 

Eure Doris ♥